1718_ 26 Zingst, ganz in den Westen  der Insel
 
Unser heutiges Ziel ist Prerow. Bevor wir uns auf den Weg machen, müssen wir noch einige Besorgungen erledigen.  Zwischendurch kommt dann auch noch der Schornsteinfeger vorbei, um die Gasheizung zu überprüfen.
 
Endlich geht es los! Unsere kurze Reise nach Prerow beträgt etwa 8 Kilometer.  Es ist deutlich ruhiger als an Pfingsten.  In Prerow angekommen, gönnen wir uns erst einmal einen Kaffee.  Auf Kuchen habe ich heute allerdings überhaupt keine Lust, daher entscheide ich mich für ein trockenes Hörnchen.
 
Jetzt machen wir uns auf die Haustüren-Tour, gemeint sind damit die Prerower Haustüren.
Für den Preis einer solchen Tür bekommt man schon einen Kleinwagen. 17-20.000 € muss man für solch eine Tür schon berappen.
 
Dann finden wir noch die Seemann Kirche, bei der der Haupteingang verschlossen ist, Bauarbeiten. Aber wenn man ganz um die Kirche herum fährt, kommt man von hinten über den Friedhof zur Kirche. Und die ist auch sehr ansprechend und schön.
 
Wir fahren weiter bis an die West spitze zum Leuchtturm, und hoffen dort auf einen Kaffee. Kaffee bekommen wir aber nur, wenn wir das kleine Museum betreten. Eintritt pro Person zehn Euro. Die Kosten sparen wir uns und verzichten dann auf den Kaffee.
 
Dann machen wir uns eben wieder auf den Rückweg, der ist zwar nicht lang, aber dadurch, dass wir durch den Wald fahren müssen, nimmt es schon ein wenig Zeit in Anspruch.
 
Aber kurz vor unserer Ferienwohnung gibt es noch ein schönes Café namens Rosengarten und hier bekommen wir dann doch noch einen Cappuccino.
 
Jetzt überlegen wir krampfhaft, wo wir zum Essen hin gehen. Es gibt so viele Restaurants hier, aber das eine ist zu weit weg, das andere hat überwiegend Fisch und so gibt es ein kleines Problem. Also fahren wir wieder in das Restaurant Dolden Mädel, und dort gibt es ein tolles Gericht auf der Tageskarte, nämlich Rinderroulade. Und Helga kommt endlich zu ihrem Fisch.
Unsere Berliner Freunde treffen wir heute dort zum dritten Mal. Mit einem Ehepaar vom Niederrhein haben wir ein sehr angeregtes Gespräch. Dann fahren wir wieder einen kleinen Umweg über den Deich bis zur Ferienwohnung, und erleben dabei noch eine kleine Gesangsdarbietung.
Fazit: es war wieder einmal ein sehr schöner Tag hier auf dieser Insel, viel Natur, aber auch Kurioses.
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